Installation

S E E T Y

Vom 17. November bis zum 8. Dezember fanden jeden Freitag SEETY-Workshops statt, in Gruppen mit 5-12 Jahre alten Teilnehmer_Innen. Der Name ist ein Hybrid aus  den englischen Wörtern “see” und “city“.  Ausgangspunkt war die Beobachtung der Nachbarschaft von den Räumlichkeiten der ZUsammenKUNFT, der 16. Etage der Flüchtlingsnotunterkunft in der Stresemannstrasse in Kreuzberg.

Die Kinder hatten die Möglichkeit zu beobachten und zu analysieren: Was macht eine Stadt aus? Wie sieht sie aus? Sind alle Städte gleich oder was unterscheidet sie? Leben alle Menschen in Städten, und was ist mit den Tieren?

Von der Nachbarschaft inspiriert, mit der Vielzahl an Formen, Farben, Objekten und Menschen, wurden Beobachtungen der Kinder zusammengetragen. Daraufhin begannen Marina (Spanien) und Jess (US) zusammen mit ihnen eine Stadt zu entwerfen und dann aus Papier, Pappe, Eierkarton und Kisten zu bauen.

Angefangen mit dem Falten und Basteln von Menschen und Familien, folgten Gebäude, Bäume, Autos, Boote, Heissluftballons und sogar der Berliner Fernsehturm, der von der ZUsammenKUNFT aus zu sehen ist. Der letzte Workshop war für die SEETY Planning gedacht, bei der die Kinder die in den vorangegangenen Terminen entstandenen Elemente zusammenführten, um gemeinsam eine Nachbarschaft zu bauen. Zu dem letzten Termin waren auch die Eltern und Familien eingeladen, um die von den Kindern gebaute Stadt kennenzulernen.

……see English below…….
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S E E T Y

Each Friday from Nov. 17 to Dec. 8th a group of 5-12 year old participants took part in the SEETY workshop, exploring the city of Berlin that they saw around them (see-city) from high above on the 16th floor on of the Stresemannstrasse Refugee Shelter in Kruezberg. 

The children observed and considered: What makes up a city? How do they look? Are they all different or do they have things in common? Do all people live in cities? What about animals? 

Drawing from the rich variety of shapes, colors, objects and people surrounding neighborhood a list was compiled of inspiration. Together the children with Marina (Spain) & Jess (US) began to build a city of their own with various materials such as paper, cardboard, egg cartons and boxes. 

Beginning with folding free standing people & families, buildings, trees, cars, bicycles, trains, boats, hot air balloons and even the Berlin TV Tower followed. The last workshop was dedicated to SEETY planning where the children thoughtfully planned out their new neighborhood from the elements they had built the previous weeks and celebrated their newly built city with parents and family.

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Cave community

Elisa Dierson, Felix Stumpf und Katja Marie Voigt führten in den Osterferien einen einwöchigen Workshop in der Carl-Bolle-Schule durch, bei dem ein Höhlendorf entstand.
Zwanzig Berliner Kinder und Kinder mit Flüchtlingshintergrund bekamen für ihre Höhlen weißen Stoff und weißen Karton als Ausgangsmaterialien. Jedes Kind brachte auch etwas von „Zuhause“ mit. Es entstand ein Dorf mit acht Höhlen und dem gemeinschaftlichen Versammlungsort „Höhlenplatz“. Auf diesem wurden gemeinschaftliche Belange behandelt. Eine kleine autonome Kommune entstand, in welcher am Ende sogar eine eigene Dorfpolizei gewählt wurde.
Als Dokumentation entstand im Nachhinein noch ein Höhlendorf-Poster.

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